1. Wer zwei Kettenblätter hat: Vorne aufs kleine Blatt schalten. Wer nur ein Kettenblatt hat, kann diesen Punkt ignorieren.
Und jetzt kommt das Wichtigste:
2. Hinten aufs kleinste Ritzel schalten. (Ritzel sind die Zahnkränze der Kassette am Hinterrad. Das kleinste Ritzel ist das, bei dem man am schwersten tritt.)
Das ist der wichtigste Trick! Denn wenn man auf den kleinsten Zahnkranz schaltet, bewegt sich das Schaltwerk nach außen. Und das wollen wir, denn: dann hängt es nicht im Weg, wenn gleich das Hinterrad raus soll.
Und: Man bekommt die Kette nachher auch einfacher wieder drauf, wenn man sie ganz unten auf der Kassette absetzt.
Außerdem ist auf dem kleinsten Ritzel und dem kleinen Blatt die Kette am wenigsten gespannt. So arbeitet das Ding nicht gegen dich. Und apropos Kettenspannung:
3. Falls vorhanden: Kettenstabilisator ausschalten
Meine GRX hat dank „Shadow RD+“ einen Kettenspannfunktion. Die reduziert Schwingungen der Kette und verhindert, dass das Ding runterspringt, wenn’s im Gelände mal holpriger wird. Aber um das Laufrad auszubauen, brauchen wir ja weniger Spannung auf der Kette. Also den Hebel mach unten auf „OFF“ legen.