Der Wettkampf
Auch für das Pacing im Wettkampf ist eine exakte Wattmessung wichtig. Triathlon-Wettkämpfe, vor allem auf den längeren Distanzen, entscheiden sich meist durch ein gutes Energiemanagement. Da sich die benötigte Energie für das Erbringen eines Watts berechnen lässt, gilt es, zu bestimmen, wie viel Energie man verbrauchen kann, wie viel man zusätzlich über die Ernährung aufnehmen kann wie groß der persönliche Energiespeicher am Anfang eines Rennens ist.
Diese Informationen helfen dir, für deinen Wettkampf Watt-Zielwert zu bestimmen. Hast du zusätzlich verinnerlicht, wie wichtig das gleichmäßige Pacing für eine ökonomische Renngestaltung ist, fällt es dir in Zukunft noch leichter, dich daran im Wettkampf zu halten. Natürlich solltest du das vorab im Training auch unter Berücksichtigung der Nahrungsaufnahme trainieren.
Am Ende ist natürlich immer alles eine Frage des Trainings:
Um die Wattmessung optimal in das Training zu integrieren sollte man sich im Vorfeld auch mit der Auswertung des Daten beschäftigen. Denn ohne ein gewisses Verständnis dafür, ist es nicht möglich, das Optimum aus dem System herauszuholen. Sicherlich hilft dir auch hier ein Coach und ich bin sehr froh mich mit meiner Trainerin regelmäßig austauschen zu können.
Nicht vergessen:
Um sicherzustellen, dass deine Wattwerte konsistent und zuverlässig sind, ist eine regelmäßige Kalibrierung der Messinstrumente wichtig. Gerade nach Flugreisen oder vor wichtigen Testungen bzw. Trainingseinheiten solltest du diese nie vernachlässigen. Meist funktioniert das sehr unkompliziert und schnell. Bei meiner SHIMANO Dura Ace Wattmesskurbel funktioniert das, indem ich die Kurbelarme senkrecht stelle und den Funktionsknopf an der Kurbel so lange drücke, bis dieser blau aufleuchtet. Blinkt dieser dann blau ist die Kurbel kalibriert und abfahrtsbereit. Das Ganze dauert insgesamt maximal zehn Sekunden.